Erfolgreiche Brauchbarkeitsprüfung 2026

Am Samstag, den 12.09.2026, fand die diesjährige Brauchbarkeitsprüfung der Kreisjägerschaft Rhein-Berg e.V. nach § 6 „Nachsuche auf Niederwild“ (außer Rehwild) und § 7 „Nachsuche auf Schalenwild“ der BPO NRW statt.
Bei besten Wetterbedingungen ging es nach der Richterbesprechung und den letzten Erläuterungen durch Prüfungsleiter Klaus P. Thelen pünktlich um 8:30 Uhr in drei Gruppen in die jeweiligen Reviere.

Für die Prüfung nach § 7 wurden die Gespanne in den verschiedenen Disziplinen geprüft. Dazu gehörten der allgemeine Gehorsam, das Verhalten auf dem Stand, die Leinenführigkeit, die Schussfestigkeit im Feld oder Wald sowie die Schweißarbeit auf der künstlichen Rotfährte.
Nach erfolgter Prüfung nach Paragraph 7 stellten sich 2 Gespanne noch zusätzlich zur Prüfung nach § 6 an.

Hier wurden unter anderem das Bringen von Haar- und Federwild auf der Schleppe, die Freiverlorensuche und das Bringen von Federwild, die Schussfestigkeit bei der Wasserarbeit, die Verlorensuche im deckungsreichen Gewässer sowie das Stöbern auf Enten im deckungsreichen Gewässer geprüft. All diese Disziplinen stellen sowohl für die Hunde als auch für ihre Hundeführer eine besondere Herausforderung dar.
Alle Gespanne hatten sich seit April 2026 intensiv auf diesen Prüfungstag vorbereitet. Jeden Sonntag wurde in den jeweiligen Revieren trainiert. Unter der Anleitung der Obfrau für das Jagdgebrauchshundewesen, Sonja Thelen, wurden die verschiedenen Prüfungsdisziplinen gezielt geübt.
Am Prüfungstag konnten sieben der insgesamt elf angetretenen Gespanne die Prüfung erfolgreich abschließen. Bei der abendlichen Verleihung im Café-Restaurant Heuser erhielten die Hundeführer das begehrte Zeugnis und die Bestätigung über die Brauchbarkeit ihrer Jagdhunde.

Der Abend wurde musikalisch von der Jagdhornbläsergruppe der Kürtender Jagdhornissen eröffnet und damit auf besondere Weise eingeleitet.
Besonders erfreulich war die Leistung des Gespanns Alexander Conrad mit seinem Kurzhaar Teckel „Willi“. Für die beste Schweißfährte konnten beide den Wanderpokal entgegennehmen.
Unser besonderer Dank gilt allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die den Lehrgang durch das Legen der Schweißfährten, die Organisation von Materialien, die Abstimmung mit den jeweiligen Revieren sowie mit Rat und Tat unterstützt haben.

Wir bedanken uns bei SD Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein, Andreas Heuser, Christian Hüsken, Stephanie Rahm, Achim Brockhaus, Dirk Irlenbusch sowie bei der VDD-Gruppe Niederrhein-Langenfeld für die Bereitstellung der einzelnen Reviere für die Übungs- und Prüfungseinheiten.

Unser Dank gilt ebenfalls den Richtern Max Ern, Hans Otto Keppler, Tina Wommelsdorf, Armin Lobscheid, Ingo Kleinmann, Horst Peddenbruch, Michael Selbach, Sonja Thelen und Stephanie Lobscheid, die die Prüfungen begleitet und abgenommen haben.

Allen Beteiligten wünschen wir allzeit Waidmannsheil sowie weiterhin viel Freude und eine gute Hand bei der Führung ihrer treuen vierbeinigen Begleiter

Sonja Thelen
Obfrau für das Jagdgebrauchshundewesen